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Eibach

Eibach - The Will To Win. Ein Solgan der es in sich hat. Der Weltweit bekannte Feder. - und Fahrwerkshersteller zeigt im Motorsport als Referenz und Entwicklungsträger was das Familienunternehmen wirklich drauf hat. Seit Jahrzehnten ist Eibach ein federführender Partner im weltweiten Hochleistungs-Motorsport.

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DIPFABRIK – „Change your Carcolor fast!“

Eingereicht on 6. Februar 2014 – 7:36

DIPFABRIK so wird heute Lackiert!

DipFabrik - Das sind die beiden Jungs links Steffen Koschinski und rechts Matthias Claus

DipFabrik – Das sind die beiden Jungs links Steffen Koschinski und rechts Matthias Claus

Wie lackiere ich mein Auto oder wer lackiert mein Auto? Für viele Autobesitzer eine absolute Vertrauensfrage. Im Zuge der Umbaumaßnahmen am hauseigenen AUDI A4 Avant kamen uns genau diese Fragen auf. Es geht also nicht nur im die Farbe, sondern besonders darum, wer für die Lackierung des Fahrzeugs verantwortlich sein und wie die Lackierung durchgeführt werden wird. Unterm Strich ist ein Fahrzeugumbau oder Auto Tuning auch eine Geldfrage, die schnell ein großes Loch ins Portemonnaie reißen kann.

Wir wollen mit diesem Artikel nicht die Zunft der Lackierwerkstätten an den Pranger stellen, sondern vielmehr eine neue und moderne Art des Lackierens aufzeigen. Denn Geniales Tuning fragte sich, wie der Markt zum Thema Lackierung aufgestellt ist. Und bei unseren Recherchen sind wir letztendlich in Vogt hängen geblieben. Warum? Das was uns dort versprochen wurde hörte sich einfach unglaublich an. Aber vor allem auch vielversprechend: Morgens das Auto hinstellen und abends das Fahrzeug fertig lackiert wieder mitnehmen. Und dabei sprechen wir von Lack, der dann gleich problemlos eine Autowaschstraße überstehen kann.

Kurzerhand standen wir auf einem riesigen Parkplatz. Vor uns eine Autosattlerei, die in einer ehemaligen Autowerkstatt untergebracht ist und sich auf Wohnmobile spezialisiert hat. Wir mussten richtig sein, denn auf dem Parkplatz standen zwei echt heiße Hobel. Ein VW Passat 3.6 Liter in einem auffällig leuchtenden Mattgold, sowie ein weißer Golf GTI mit einem bescheidenen Emblem der Firma Bossmann, welche für extrem gute Leistungsoptimierung von Fahrzeugsoftware bekannt ist. Hier also hatten sich die beiden Jungunternehmer Steffen Koschinski und Matthias Claus eingemietet.

Plötzlich kommen Steffen und Matthias durch eine der Türen der ehemaligen Autowerkstatt heraus spaziert. Die beiden empfangen uns freundlich und wir werden gleich in die heiligen Hallen der DIPFABRIK geführt. „Nun wir stehen noch am Anfang und sind jedoch mit unserem Knowhow sehr zuversichtlich“, sagt Steffen gerade heraus. Die beiden gleichberechtigten Geschäftspartner betreiben die DIPFABRIK als Nebengewerbe. „Es ist der Hammer was momentan abgeht!“, wirft Matthias erfreut ein. „Seit dem Dippen des ersten Autos steht das Telefon nicht mehr still!“

DipFabrik Felgen Dip - Bild: Martin Enzenhöfer/Geniales Tuning

DipFabrik Felgen Dip – Bild: Martin Enzenhöfer/Geniales Tuning

Vor uns stehen vier weiße Fiat 500 Abarth Felgen, die matt schwarz werden sollen. Als wir sehen, wie Steffen und Matthias die Felgen vorbehandeln, staunen wir nicht schlecht. Sie werden sauber gemacht und entfettet – fertig! Da die Reifen noch auf den Felgen sind, werden diese zusätzlich säuberlich abgeklebt. Auf unsere Frage, ob die Reifen nicht demontiert werden sollten, wurde uns kurz und bündig von Steffen erklärt: „Ist nicht nötig!“ Das konnten wir so natürlich nicht stehen lassen und hakten nach. „Wieso?“ – „Wir sind nicht faul oder unprofessionell. Sondern es ist schlichtweg nicht nötig. Bei dem Dip mit dem wir arbeiten, handelt es sich um flüssige Folie.”, antwortet Steffen. “Also eine Art Kunststoff?” fragen wir weiter. “Ja so ähnlich. Wir tragen hier Schichten im Mü – µ also Millionstel auf das vorhandene Material auf. In unserem Falle sind es mindestens sieben bis acht Dipschichten. Bei einer Felge oder einem Auto sind es allerding dann schon zwischen zwölf bis 15 Schichten.“ erzählt uns Steffen geduldig. Dippen ist angesagt – statt Lackieren. Die ersten beiden Lackschichten ließen bei der Fiat Abarth Felge allerdings noch nicht sonderlich viel erkennen. Das lag, wie uns erklärt wurde, allerdings auch an der Originalfarbe weiß.

Dippen ist angesagt – statt Lackieren

Jetzt wollten wir es wirklich wissen und es zog uns zu dem heißen goldenen Schlitten, der draußen auf dem Parkplatz stand. „Das soll heben?“ fragten wir und fuhren mit der Handfläche über die Motorhaube des Passats. Matthias, der Besitzer des Boliden, lacht: „Natürlich, kratz mit deinem Fingernagel – da passiert nichts.“ Wir sind ja von Präsentationen auf Pressekonferenzen einiges gewohnt, doch das trauten wir uns dann nicht. Also machte es uns Matthias vor und schrammte munter mit seinem Fingernagel über die Motorhaube. Nichts! Rein gar nichts! Gut, bei näherem Hinsehen waren leichte Spuren zu sehen. Doch Steffen zog gleich ein Tuch aus der Tasche und polierte das Mattgold kurz nach. Danach waren auf der Motorhaube wirklich keinerlei Spuren mehr zu erkennen! „Natürlich, wenn Du jetzt mit einem Schlüssel kommst, klar das ist eine ganz andere Liga. Doch selbst das ist normalerweise in knapp zwei Stunden wieder alles wie neu gedippt. Zur Not wird der Bereich des Fahrzeugs einfach abgezogen und neu gedippt. Je nach Größe der Fläche dauert es länger oder kürzer.“, erzählt uns Matthias. „Vor allem und das ist ganz wichtig, unsere Dips sprich Farben greifen den Untergrund, also den Basislack des Fahrzeuges, nicht an.“, fügt Steffen hinzu.

„Vor allem und das ist ganz wichtig. Unsere Dips sprich Farben greifen den Untergrund, also den Basislack des Fahrzeuges, nicht an.“

DipFabrik Fensterzierleisten Dip - Bild: Martin Enzenhöfer/Geniales Tuning

DipFabrik Fensterzierleisten Dip – Bild: Martin Enzenhöfer/Geniales Tuning

In diesem Moment biegt ein schwarzer BMW M1 auf den Hof ein. „Oh, da kommt ja unser erster Kundentermin für heute. Er möchte seine verchromten Fensterzierleisten in matt schwarz haben. Und das ist eine unserer leichtesten Übungen. Nach ca. drei Stunden dippen kann er seinen BMW wieder abholen.“, sagt Steffen. Hier fielen wir dann völlig vom Glauben ab. Wie jetzt? Nach nur drei Stunden ist die Lackierung trocken? Das wollten wir mit eigenen Augen sehen und haben kurzerhand alle anderen Termine für den Tag abgesagt oder verschoben. „Ja, das Fahrzeug ist bei dieser Größe ca. drei Stunden nach dem Dippen trocken und kann wieder ganz normal genutzt werden. Laut Hersteller, der Firma Plasti Dip®, könnte der Kunde mit dem Auto sogar durch eine Waschstraße fahren. Doch wir empfehlen dies trotzdem erst am nächsten Tag zu tun.“, erwiderte Steffen auf unser Staunen.

Weiter erfahren wir, dass ein Auto in der Größe eines Kleinwagens wie beispielsweise ein Polo oder Fiat 500 nach 48 Stunden wieder fahrbereit ist. Natürlich muss hier zusätzlich einberechnet werden, ob das Fahrzeug vorbehandelt werden muss. Sind Macken, tiefere Kratzer oder Dellen vorhanden, die entsprechend gespachtelt werden müssen, dauert es länger. Das wird von den Jungs der DIPFABRIK entsprechend als Mehraufwand zu ihren Preisen nach Absprache mit dem Kunden mit eingerechnet. So kostet eine übliche Lackierung ab 3.000 Euro je nach Fahrzeugtyp und Art des Lacks. Lässt ein Kunde sein Fahrzeug folieren, zahlt er meistens nur noch zwei Drittel dessen was es also in einer Lackierwerkstatt kostet. Zusätzlich spielen auch Stärke, Beschaffenheit und Farbe der Folie ein Rolle. „Bei uns gehen die Preise ab 800 Euro bei einem Kleinwagen los. Beim Beispiel der Fiat 500 Abarth Leichtmetall-Felgen sprechen wir je nach Größe ab 200 Euro pro Satz. Auch in dem Beispiel der Fensterzierleisten muss der Kunde je nach Farbe ab 100 Euro bezahlen.“, gibt uns Matthias Auskunft.

Nach dieser Aussage wurden wir kurzer Hand eingeladen dabei zu sein wie die beiden Jungs der DIPFABRIK die originalen Zierleisten aus Chrom des BMW M1 in matt schwarz verwandeln. So wie es sich der Besitzer gewünscht hat. Und sage und schreibe „drei Stunden“ später stand der BMW fertig in der Lackierhalle. Nachdem alle Abklebungen entfernt waren, polierte Steffen nur noch großflächig Motohaube und Dach ab. „So, wir wären fertig, jetzt kann der Kunde kommen und sein Auto holen!“, flachste Matthias mir entgegen. „Wie du siehst haben wir nicht zu viel verspochen.“ Und damit tippte Matthias mit den Fingern auf die ehemals Chromfarbenen Fensterzierleisten.

Fazit des Ganzen: Nach drei Stunden sind die Fensterzierleisten matt schwarz und Matthias hinterlässt bei Berührung keinen einzigen Fingerabdruck. Bei einer Behandlung mit einem handelsüblichen Autolack wäre das unmöglich. Ach ja, und was den Umbau unseres Audi A4 Avant angeht: Die neue Farbe haben wir schon ausgewählt und der Audi wird in den Hallen der DIPFABRIK gedippt. Das ist sicher!

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