Teilen

Der Fahrwerkspezialist BILSTEIN seit mehr als 50 Jahren Ausrüster des Sportwagenbauers

BILSTEIN und Porsche - Bild: BILSTEIN
BILSTEIN und Porsche – Bild: BILSTEIN

50 Jahre Porsche 911: auch auf der Klassikwelt Bodensee in diesem jahr ist es ebenfals ein großes Thema. Seit mehr als 50 Jahren stehen sich der Sportwagenhersteller aus Stuttgart und Fahrwerkspezialist nahe. Dämpfer und Fahrwerke von BILSTEIN sind den schwäbischen Sportlern richtig aufs Leib geschneidert – in der Erstausrüstung, im Motorsport und auf dem freien Teilemarkt geht kein Weg an diesem Fahrwerk vorbei.

BILSTEIN und Porsche – ein langer Erfolgsweg

In allen Baureihen des legendären Porsche 911 über die Transaxle-Modelle 924, 944, 968 und 928 bis zum Boxster (986, 987, 981) und Cayman (987) verrichten die Dämpfungssysteme aus dem Hause BILSTEIN zuverlässig ihre Arbeit. Entsprechend umfangreich ist das Porsche-Kapitel im BILSTEIN-Hauptkatalog.

Ihren Anfang nahm die Kooperation zwischen dem Fahrwerksspezialisten und dem Sportwagenhersteller auf der Rennstrecke. Mit BILSTEIN-Dämpfern gewann Dan Gurney 1962 den Großen Preis von Frankreich in Rouen – der erste Formel-1-Sieg für Porsche. Während der 1960er Jahre setzten beide Unternehmen die Zusammenarbeit mit Sport- und Prototypen fort. Ende des Jahrzehnts folgten legendäre Rennfahrzeuge wie der 917, mit dem Porsche 1970 erstmals der Gesamtsieg bei den 24h von Le Mans einfuhr. 1973 begründete das sportliche Serienmodell Porsche 911 Carrera RS 2.7 die Motorsportkarriere des 911ers. Der RS 2.7 war der erste Porsche-Rennwagen mit Straßenzulassung und Stoßdämpfern von BILSTEIN. In allen Nachfolgern (964, 993, 996, 997 und 991) sind BILSTEIN-Stoßdämpfer verbaut. Aus dem Carrera RS 2.7 entstand der Carrera RSR, der Vorläufer von Rennwagen wie dem 934 oder 935. Ob mit 300 PS aus dem Dreiliter-Saugmotor oder später mit 500 PS aus einem 2,1-Liter-Turbo-Aggregat – die Carrera RSR stellte die Weichen für jahrzehntelange Triumphe. Vor der 50. Ausgabe der 24h von Le Mans 1982 hatte Porsche mit dem 956 ein völlig neues Rennwagenkonzept mit Aluminium-Fahrgestell in Monocoque-Bauweise auf die Räder gestellt. Wieder kamen die Dämpfer von BILSTEIN. Der Lohn: ein Dreifach-Triumph für Porsche.

Porsche 911 GT2 RS Röhrl - Bild: BILSTEIN
Porsche 911 GT2 RS Röhrl – Bild: BILSTEIN

Wie leistungsstark die Kombination Porsche und BILSTEIN sein kann, demonstrierte ein 450 PS starker Porsche 911 GT3 RS mit Straßenzulassung. Der mit dem von Porsche und BILSTEIN gemeinsam entwickelten und produzierten elektronischen PASM – Porsche Active Suspension Management – ausgerüstete 911er fuhr von Weissach zum Nürburgring, beendete das 24h-Rennen 2010 auf Gesamtplatz 13 und kehrte anschließend auf den eigenen vier Rädern ins Porsche-Museum zurück.

Ein ebenso gutes Beispiel für das in den vielen Jahren der Zusammenarbeit gewachsene Vertrauen ist die Kooperation BILSTEIN mit Land-Motorsport. Von 2004 bis 2009 diente der 996 GT3 RSR als rasender Entwicklungsträger für neue Motorsport-Dämpfer. Die Zusammenarbeit hatte wesentlichen Einfluss auf das von BILSTEIN entwickelte Modulare Dämpfer System (MDS), das heute in vielen nationalen und internationalen Rennserien erfolgreich zum Einsatz kommt. Eine wesentliche Rolle spielt die BILSTEIN-Kompetenz auch im Porsche-Clubsport. Vor allem das für Rennstrecke und Straße konzipierte High-End-Gewindefahrwerk BILSTEIN Clubsport findet in der Szene großen Anklang. Intensive Tests mit Ex-Rallye-Weltmeister und BILSTEIN-Repräsentant Walter Röhrl auf der Nürburgring Nordschleife schufen die Voraussetzungen für die herausragenden Leistungswerte dieses BILSTEIN-Produkts.